Erkennung des aktiven Fensters

Was Speakly aus dem Fenster liest, in dem du arbeitest — und wie du es abschaltest

Um den passenden Schreibstil und den passenden eigenen Prompt zu wählen, fragt Speakly beim Diktieren das Betriebssystem, welches Fenster im Vordergrund ist. Die Antwort enthält den Titel dieses Fensters — oft ein Dokumentname, ein E-Mail-Betreff oder der Name deines Gesprächspartners. Es lohnt sich also zu wissen, was genau gelesen wird, wofür es dient und wie du es stoppst.

Was gelesen wird

  • Der Anwendungsname, etwa Slack oder Mail
  • Der Fenstertitel
  • Der in diesem Fenster sichtbare Text — aber nur, wenn der Agent Mode läuft oder bei einer Regel Read my screen for context aktiviert ist. Er wird über den Bedienungshilfen-Baum gelesen, nie als Screenshot, und geht ausschließlich an dein eigenes KI-Modell
  • Die Seiten-URL, unter macOS und nur wenn die vordere App ein Browser ist
  • Die Prozess-ID und unter macOS der Bundle Identifier

Wofür es verwendet wird

  • Für die Wahl des Schreibstils in der Nachbearbeitung: Speakly ordnet die App als privat, Arbeit, E-Mail oder Sonstiges ein und wendet die passende Einstellung aus dem Tab Style (Stil) des Hauptfensters an
  • Für die Auswahl eines eigenen Prompts, den du genau dieser App zugeordnet hast

Was der Berechtigungs-Bildschirm behauptet

Settings → Permissions kennzeichnet die Karte Screen Recording Access als Optional und beschreibt sie so: „Detects which app you're using, so Speakly can apply the writing style and the app-specific rule you set for it. We don't record your screen — no screenshots, no video: this permission only gives Speakly the name and title of the window in front.“

Dein Wörterbuch wird nicht verändert
Nichts aus einem Fenstertitel wird in deinem Dictionary gespeichert. Der Titel dient auf deinem Rechner dazu, einen Schreibstil und den App-spezifischen Prompt zu wählen — mehr nicht. Frühere Versionen behaupteten auf genau diesem Bildschirm das Gegenteil; der Text wurde in v1.3.4 korrigiert.

Der Titel bleibt auf deinem Gerät. Die App nutzt ihn lokal, um Stil und Prompt zu wählen. Der Hinweis, der mit deinem Audio an den Transkriptionsanbieter geht, besteht aus dem Stilbeispiel und den Wörtern deines Dictionary — der Fenstertitel ist nicht darin. Der App-Name und die ersten 50 Zeichen des Titels landen im lokalen Debug-Log. Der *sichtbare Text* des Fensters ist etwas anderes: Er wird nur gelesen, wenn der Agent Mode läuft oder eine Regel ihn anfordert, und geht an dein Nachbearbeitungs-Modell — siehe Agent Mode.

Abschalten

  1. Unter macOS hängt die Erkennung an der Berechtigung Screen Recording. Öffne Settings → Permissions und nutze Open System Settings auf der Karte Screen Recording Access
  2. Schalte Speakly unter Datenschutz & Sicherheit > Bildschirmaufnahme aus
  3. Klicke in Speakly auf Recheck Permissions, um den Status neu zu lesen

Ohne die Berechtigung liefert die Erkennung nichts: Speakly fällt auf deinen Standardstil zurück, und es wird gar kein eigener Prompt angewendet — eine Regel greift nur, wenn sie die App nennt, in die du diktierst, und ohne bekannte App passt keine. Über den Punkt an der Aufnahmeanzeige kannst du weiterhin von Hand einen Prompt wählen. Unter Windows gibt es keinen entsprechenden Schalter — Fenstertitel sind dort ohne jede Berechtigung lesbar, App-Erkennung lässt sich also nicht abstellen.

Erkennung des aktiven Fensters — Speakly